Anfang des bargeldlosen Zahlens

Bargeldloses Zahlen begann in der Schweiz vorab mit der Kreditkarte, deren Fokus anfänglich auf dem Einsatz im Ausland lag und sich mit der Zeit auch zu einem wichtigen Zahlungsmittel im Inland entwickelte. Kreditkarten verschaffen dem Endkunden die Möglichkeit –  wie der Name es bereits ausdrückt –, die Ware oder Dienstleistung auf Kredit zu kaufen. Ausserhalb der Schweiz standen die Bankchecks am Anfang des bargeldlosen Zahlungsverkehrs – auch in der alltäglichen Verwendung an der Kasse des Einzelhandels. In der Schweiz hatten solche Checks nie diese hohe Bedeutung.

Marktentwicklung

Ende 2016 waren in der Schweiz 6.34 Mio. Kreditkarten herausgegeben – im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Zuwachs rund 150‘000. Der gesamte Umsatz stieg stärker als bei den Debitkarten und belief sich auf CHF 27.37 Mia. Die Kreditkarten profitieren – mindestens zur Zeit noch – von ihrer NFC-Tauglichkeit, die stärker verbreitet ist als bei den Debitkarten. Hinzu kommt der wachsende Anteil der über das Internet getätigten Käufe (sog. E-Commerce bzw. Distanzgeschäft). Ende 2016 entfielen rund 21% aller Kreditkartentransaktionen im Inland auf das Distanzgeschäft. Bei den Transaktionen mit (schweizerischen) Kreditkarten im Ausland beträgt der Anteil sogar 55%.

 

 

Statistiken Kreditkarten

Kundenkreditkarten

Issuing, Acquiring und Processing im Schweizer Kartenmarkt