Substitut von Bargeld

Im Gegensatz zur Kreditkarte beruht die Debitkarte auf dem Prinzip, dass der Kaufpreis zeitgleich mit der Transaktion dem Bankkonto des Karteninhabers belastet wird. Damit ist die Debitkarte am ehesten mit der Funktion des Bargelds vergleichbar. Die Anfänge der Debitkarte sind auf den Eurocheck und die EC-Karte zurückzuführen, wie sie noch in den 1980er-Jahren hierzulande verbreitet genutzt worden waren.


Die Schweiz ist ein Land der Barzahler. Dementsprechend war und ist die Debitkarte im Gebrauch und in der Akzeptanz viel stärker verbreitet als die Kreditkarte. Sie kann als das Volkszahlungsmittel bezeichnet werden. Aktuell beträgt das über die beiden wichtigsten Debitkarten Maestro und PostFinance Card abgewickelte Volumen rund CHF 30 Milliarden/Jahr. Tendenz seit mehreren Jahren konstant steigend.

Marktentwicklung

Die Zahl der in der Schweiz herausgegebenen Debitkarten ist erneut gewachsen. Ende 2016 waren rund 10.49 Mio. Karten im Umlauf, rund 400‘000 mehr als Ende 2015. Marktführer blieb Maestro mit 6.5 Mio. Karten, während bei der PostFinanceCard rund 3.1 Mio. Karten zu verzeichnen waren. Neu in den Markt gelangen die V Pay-Karten, deren Bestand im Jahre 2015 rund 0.5 Mio. Karten betrug. Das Verhältnis ausgegebener maestro-Karten zu den PostFinanceCards hat sich im Verlauf der letzten Jahre nicht signifikant verändert. 

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